Wo Bist Du Gott?

Persönliche Gedanken

Was ist schiefgelaufen?

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Wenn wir unser Leben anschauen, werden wir wahrscheinlich spüren, wie wenig «heil» es in vielen Bereichen aussieht:

a. Enttäuschungen, oft schon in der Kindheit
b. Verletzungen, die wir von anderen Menschen erfahren haben
c. Eigenes Fehlverhalten haben das Abbild Gottes in uns entstellt, unser Vertrauen zu Gott blockiert.

Und wir spüren oft: Wie sehr wir auch das Glück suchen (durch Aktivitäten, Beziehungen, Esoterik, Philosophie usw.), wir können es doch nicht gewinnen.

Unser blockiertes Vertrauen zu Gott
Gleichzeitig sind wir Gott gegenüber misstrauisch, selbstgerecht, gleichgültig, ablehnend oder leben nach dem Motto «Ich mache, was ich will!» Diese Haltung nennt die Bibel
Sünde.

Die Folge davon sind gestörte Beziehungen zu anderen Menschen und zu sich selbst. Verletzungen, Unterdrückung, Missbrauch, Schuld zwischen Menschen, aber auch Sinnleere und Orientierungslosigkeit haben ihre Wurzel in der blockierten Beziehung zu Gott.
Gott möchte uns begegnen
Gott möchte jedoch, dass wir ihn erkennen und eine persönliche Beziehung zu ihm aufbauen können. Was Gott als erstes von jedem von uns erhofft, kommt in den folgenden Worten zum Ausdruck:

«Liebe Gott den Herrn, von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe und mit deinem ganzen Verstand. Das ist das erste und wichtigste Gebot. Das zweite aber ist ihm gleich: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.»
Matthäus 22,37-39

Gott begegnen

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Foto: Perisos

 

Vielleicht hat die Frage «Wo bist Du, Gott?» Sie mitten in einer Zeit der Suche angesprochen:

Einer Suche nach Gott, von dem Sie sich weit entfernt fühlen.
Oder Sie gehören zwar zu Ihrer Kirche, leben mit, doch ohne je ganz zuinnerst von Gottes Nähe berührt worden zu sein.

In diese Offenheit des Suchens verspricht Jesus Christus:«Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in seiner Fülle haben.» Johannes 10,10

Denken Sie, dass Gott uns liebt? Glauben Sie, dass er uns ein erfülltes Leben geben kann?
Das biblische Menschenbild
Die Bibel zeigt, dass Gott jeden einzelnen Mensch mit einem einzigartigen Design geschaffen hat, das in der Beziehung mit ihm zur vollen Entfaltung kommen soll. Gott hat in uns seine Wesenszüge hineingelegt. In unserer Fähigkeit zu lieben, zu denken, zu handeln usw. sind wir sein Abbild.

«Lasst uns den Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich.» 1.Mose 1,26

«Ich danke dir, dass ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin.» Psalm 139,14

Beten – wie?

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Wir können mit Gott ganz natürlich sprechen. Wir dürfen mit allen Fragen, Sorgen und Problemen zu ihm kommen. Wenn Sie die Frage beschäftigt «Wo bist du, Gott?», können Sie z.B. so beten:

«Gott, du lässt uns deine Spuren sehen. Wenn es wahr ist, dass es dich gibt, lass mich dich erkennen. Wenn du dich durch Jesus Christus gezeigt hast, begegne mir. Zeige mir, wie du wirklich bist, und hilf mir, dein Reden zu verstehen.

Ich bringe dir auch besonders das folgende Problem …
Danke, dass du mir deinen Weg zeigst. Amen.»

Über Gottes Liebe nachdenken

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Gott kennt und liebt uns
«Herr, du erforschst mich und kennst mich. Ob ich sitze oder stehe, du weisst es, du verstehst meine Gedanken von ferne.»
Psalm 139,1b-2
«Gnädig und barmherzig ist der Herr, geduldig und reich an Liebe.» Psalm 145,8

 

Gott will unsere Sehnsucht nach sinnerfülltem Leben stillen
«Du zeigst mir den Weg zum Leben. Deine Nähe erfüllt mich mit Freude; aus deiner Hand kommt ewiges Glück.»
Psalm 16,11
Gott im Gebet suchen

 

Oft suchen wir Gott nicht, weil wir vom Leben enttäuscht worden sind. Gott lädt uns jedoch ein, im kindlichen Vertrauen mit unseren Sorgen, Problemen und ungelösten Fragen zu ihm zu kommen.

Foto: 10Top Test

Jesus spricht: «Bittet, so wird euch gegeben. Sucht, so werdet ihr finden. Klopft an, so wird man euch die Tür öffnen.»
Lukas 11,10

Gott greift zwar nicht immer so ein, wie wir es uns wünschen. Er löst nicht immer alle unsere Probleme. Aber wer betet, erfährt: Gott nimmt mich in meinen Bedürfnissen ernst und tut mir Gutes, weil er mich liebt.

 

Wo bist Du, Gott? – Gottes Spuren finden

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Gottes Spuren in der Natur:
«Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, haben die Menschen seit jeher seine göttliche Macht und Grösse sehen und erfahren können.»
Römer 1,20a
Gottes Spuren im Menschen:
In den guten Seiten des menschlichen Wesens und der zwischenmenschlichen Beziehungen spiegelt sich die Liebe des Schöpfers. «Gott schuf den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.»
1.Mose 1,27

 

Auch unser Gespür für «gut» und «böse» kommt von Gott und zeugt von ihm.

«Freilich gibt es Menschen, die Gottes Gebote gar nicht kennen und doch danach leben, weil ihr Gewissen ihnen das vorschreibt.»
Römer 2,14
Gottes Spuren in der Geschichte und in der Bibel:
Die Bibel zeigt eindrücklich, wie Gott in die Geschichte eingreift und hineinspricht: In die Weltgeschichte, in die Geschichte der Völker und in die Lebensgeschichte der Menschen. «Immer wieder hat Gott schon vor unserer Zeit auf unterschiedliche Art und Weise durch die Propheten zu unseren Vätern gesprochen. Und jetzt in diesen Tagen sprach er durch seinen Sohn (Jesus Christus) zu uns.»
Hebräer 1,1-2a