Wo Bist Du Gott?

Persönliche Gedanken

Month: February 2017

Wie wird Gott für uns erfahrbar?

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Gott wird Mensch
Die Bibel zeigt, wie Gott uns Menschen unermüdlich sucht, auch da wo wir ihn nicht verstehen oder ihm die kalte Schulter zeigen. Um uns gewinnen zu können, um uns seine Liebe greifbar zu machen, wurde Gott in Jesus Christus Mensch.

Jesus lebte dreissig Jahre verborgen mitten unter den Menschen in Nazareth. In seinem öffentlichen Wirken sprach er zu den Menschen vom neuen Leben: «Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe, kehrt um und glaubt an das Evangelium.» Markus 1,15
Jesus heilte und befreite Menschen
Als Zeichen dieses neuen Lebens heilte Jesus Menschen von Krankheiten und befreite sie von negativen Bindungen. Apostelgeschichte 10,38.

Jedes Wort, jede Geste von ihm war Ausdruck der Liebe Gottes für die Menschen. Aber die Menschen verstanden ihn nicht, verrieten ihn, forderten seinen Tod am Kreuz.
Jesus starb für uns
Jesus gab sich in ihre Hände und starb stellvertretend für uns. Durch diese Hingabe am Kreuz sind wir erlöst. «Christus ist ein für alle Mal für die Schuld der Menschen gestorben. Er, der Schuldlose, starb für die Schuldigen. Das tat er, um euch den Weg zu Gott frei zu machen.» 1. Petrus 3,18

 

Jesus ist von den Toten auferstanden und lebt
«Christus ist für unsere Sünden gestorben … er ist begraben und am dritten Tag vom Tod auferweckt worden, so wie es in den Schriften vorausgesagt war. Darauf hat er sich Petrus gezeigt, dann dem ganzen Kreis der Jünger. Später sahen ihn über fünfhundert Brüder auf einmal.» 1. Korinther 15,3-6
Jesus ist der Weg
Seine Auferstehung bestätigt, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist. Jesus hat alles Todbringende, alles was uns von Gott trennt, in seinen Tod hineingenommen. Durch seine Auferstehung eröffnet er allen, die an ihn glauben, den Zugang zu Gott.

Wie zu Thomas, so sagt Jesus zu uns: «Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater ausser durch mich.» Johannes 14,6

«Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.» Johannes 3,16

 

Was ist schiefgelaufen?

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Wenn wir unser Leben anschauen, werden wir wahrscheinlich spüren, wie wenig «heil» es in vielen Bereichen aussieht:

a. Enttäuschungen, oft schon in der Kindheit
b. Verletzungen, die wir von anderen Menschen erfahren haben
c. Eigenes Fehlverhalten haben das Abbild Gottes in uns entstellt, unser Vertrauen zu Gott blockiert.

Und wir spüren oft: Wie sehr wir auch das Glück suchen (durch Aktivitäten, Beziehungen, Esoterik, Philosophie usw.), wir können es doch nicht gewinnen.

Unser blockiertes Vertrauen zu Gott
Gleichzeitig sind wir Gott gegenüber misstrauisch, selbstgerecht, gleichgültig, ablehnend oder leben nach dem Motto «Ich mache, was ich will!» Diese Haltung nennt die Bibel
Sünde.

Die Folge davon sind gestörte Beziehungen zu anderen Menschen und zu sich selbst. Verletzungen, Unterdrückung, Missbrauch, Schuld zwischen Menschen, aber auch Sinnleere und Orientierungslosigkeit haben ihre Wurzel in der blockierten Beziehung zu Gott.
Gott möchte uns begegnen
Gott möchte jedoch, dass wir ihn erkennen und eine persönliche Beziehung zu ihm aufbauen können. Was Gott als erstes von jedem von uns erhofft, kommt in den folgenden Worten zum Ausdruck:

«Liebe Gott den Herrn, von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe und mit deinem ganzen Verstand. Das ist das erste und wichtigste Gebot. Das zweite aber ist ihm gleich: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.»
Matthäus 22,37-39